AUFBRUCH - Verlass deine Komfortzone!

Unser Gott ist ein Gott des Aufbruchs. Einer, der immer wieder die Grenzen des Gewohnten sprengt, der uns hinausführt in neues Land. Wir sind eingeladen, aufzubrechen! Gemeinsam wollen wir mutige Schritte gehen, wollen Altes hinter uns lassen und hineintreten in das, was Gott für uns vorbereitet hat.

Der Nationale Gebetstag am 1. August 2017 ist eine Möglichkeit, diesen Aufbruch gemeinsam zu begehen und zu feiern. Sie sind herzlich eingeladen, teilzunehmen und diesen Weg zusammen mit mehreren Tausend Beterinnen und Betern zu gehen. Im Gebet möchten wir für die Schweiz einstehen.

Der Nationale Gebetstag soll ein Tag für alle Generationen sein. Neben einem abwechslungsreichen Programm stehen Getränkestände zur Erfrischung sowie Hüpfburgen für die Kinder bereit. Für Schulkinder werden Spiele und Sport angeboten.

Rückblick 2016

Schätzungsweise 5500-6000 Personen versammelten sich am 1. August im Aarauer Schachen zum nationalen Gebetstag 2016 unter dem Thema „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“. Der Blick titelte im Vorfeld «Der 1. August ist auch ein Bettag» und am Sonntag betonte Blick online: «unserer Herzen sollen betroffen sein», was sich durch den ganzen Anlass bestätigte.

Alphorn und Schofar eröffneten den Anlass feierlich. Die Band von Tinu Schweizerhof leitete die Anbetungszeit, unterbrochen von Lesungen aus Gottes Wort. Hans-Peter Lang schilderte in drei Punkten die Entwicklung der Gemeinde seit dem Wirken Jesu: Die Nachfolger Jesu waren zunächst alles Juden. Danach kam die Botschaft auch zu den „Heiden“. Zunehmend trennte man sich von der jüdischen Wurzel. Diese Trennung wurde mit dem Konzil von Nicäa vollständig vollzogen. Es entwickelte sich die Institution Kirche mit der Ersatztheologie.

Höhepunkte

Zweifellos ein Höhepunkt war, als Hans-Peter Lang zur Busse aufrief und in tiefer Betroffenheit viele von den Anwesenden auf die Knie gingen und Gott um Sein Erbarmen für uns und für unser Land anflehten. Später erschallten verschiedene Proklamationen über das Gelände, z.B.: “Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!“ oder „Wir werden als Wächter auf den Mauern unserer Orte und unseres Landes stehen!“ „Beständig wird der Herr uns leiten, und er wird unsere Seele sättigen in Zeiten der Dürre und uns kräftig machen. Und wir werden sein wie ein bewässerter Garten und wie ein Wasserquell, dessen Gewässer nicht trügen.“ –

Besonders wichtig war diesmal, das Wort Gottes zu beten, sowohl bei der Anbetung als auch bei den Proklamationen. Es ist ein lebendiges Wort, hat Kraft und ist schärfer als ein zweischneidiges Schwert.

Erwartungen erfüllt

Das Team ist sehr dankbar für die vielen Gebete im Vorfeld, die Gegenwart Gottes, die den ganzen Tag im Schachen stark spürbar war, wie auch die Gebete für freundliches Wetter, deren sich Gott erbarmt hat. Sehr erfreulich ist auch, dass zunehmend Migranten den Anlass besuchen. Es ist wichtig, dass der Leib Christi zusammenfindet und auch nach aussen als Einheit sichtbar wird.

 „Der NGT 16 ist vorbei, ich glaube wir durften mithelfen in unserem Land eine Türe aufzustossen, die niemand mehr schliessen kann,“ sagt Hans-Peter Lang. 

 

Bericht von Annette Walder